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Erbkrankheiten

MH (Maligne Hyperthermie)

Diese bei vielen Hunderassen auftretende Erkrankung äußert sich durch Hypermetabolismus und erhöhte Körpertemperatur, hervorgerufen durch Inhalationsnarkotika und Muskelrelaxantien. Es kommt zu Schädigungen von Nerven-, Leber- und Nierengewebe sowie zum Tod bei weiterer Gabe von Narkotika und Muskelrelaxantien.
Die Maligne Hyperthermie ist eine vererbte Fehlfunktion des Skelettmuskels, welche durch Rhabdomyolyse, generalisierte Krämpfe der Skelettmuskulatur, Herzrhythmusstörungen und Nierenfehlfunktionen charakterisiert ist. Diese Problematik entwickelt sich nach Exposition mit Muskelrelaxantien oder flüchtigen Betäubungsmitteln, z.B. Isofluran. Die Hunde leiden nach der Gabe dieser Medikamente unter Tachykardie, Hyperthermie und erhöhter CO2-Produktion. Wenn die Medikamente nicht abgesetzt werden, sterben die betroffenen Hunde. Eine Besserung der Symptome kann durch die Gabe von Dantrolen erzielt werden.
Der DNA-Test zum Nachweis der Malignen Hyperthermie bietet ein effizientes und äußerst sicheres Mittel zur Identifizierung Narkose-empfindlicher Tiere. Er kann bereits von Geburt an betroffene Tiere sicher identifizieren, auch dann, wenn noch keine Komplikationen in der Behandlung aufgetreten sind.

Dieser Defekt wird autosomal-dominant vererbt. Es gibt drei Genotypen:
1. Genotyp non-carrier (genetisch frei)
2. Genotyp carrier (frei, Träger)
3. Genotyp affected (befallen)


Meine Hunde werden demnächst hier getestet:
Laboklin

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